Dienstag, 29. Januar 2013

beute...

ich sage mir ja jedes mal, wenn ich in die bibliothek meines vertrauens gehe, dass ich genug eigenen lesestoff in meinen regalen horte, um das nächste jahr eingeschneit in der einsamkeit zu überstehen, ohne dass es mir langweilig würde. was nicht heißen soll, dass ich eine solche herausforderung plane oder auch nur herbeisehne... :)

aber eigentlich müsste ich nichts ausleihen... dennoch kann ich nicht einfach die geliehenen bücher zurückgeben und wieder gehen. nein, ich bin quasi gezwungen, noch mal über die tische mit den neuerwerbungen zu sehen, die regale mit den von mir bevorzugten genres zu durchstreifen und die hörbücher zu überfliegen. und so sehr ich mir bei jedem buch, an dem mein blick länger als drei sekunden hängt sage, dass ich es bestimmt jetzt nicht brauche, nicht genug zeit habe oder doch erst mal den eigenen bestand reduzieren sollte - es findet sich garantiert völlig ohne mein zutun, wie's scheint, in meinem korb. 

dieses mal passierte es mir vier mal:

dan wells - ich bin kein serienkiller
kathy reichs - blut vergisst nicht
kathy reichs - knochen zu asche
ildikó von kürthy - höhenrausch

etwas dabei, was ihr schon kennt?? von dan wells habe ich noch nichts gelesen, während reichs und von kürthy gute alte bekannte sind. 

so, und jetzt... muss ich ein bisschen lesen. :)

evanovich, janet/leanne banks - cheers, baby....

ich bin ja ein großer fan von janet evanovich. aus ihrer stephanie plum-reihe habe ich sämtliche bände gelesen, und auch ihre heldinnen alex barnaby und lizzy tucker verfolge ich regelmäßig. daher habe ich mich auf den mir unbekannten roman "cheers, baby" sofort gestürzt...
... und wurde ein bisschen enttäuscht. irgendwie fand ich ihn ein wenig lieblos dahingeschrieben. typisch romantische komödie ohne besonderen reiz. von evanovichs normalerweise urkomischem schreibstil war leider nicht viel zu lesen. klar, auch in dieser geschichte um cate madigan kommen witzige typen vor: patrick pugg, megabehaart und mit einem sehr seltsamen hang, von sich selbst nur in der dritten person zu sprechen (wobei das hölzern und gar nicht mehr so witzig wirkt auf dauer - das ist eher nervtötend, als ob man es mit einem roboter zu tun hätte), ihre nachbarin julie, die waffennärrin und sehr pragmatische hobbyautorin, cates große, kinderreiche irische familie... dennoch fehlt etwas. die figuren sind nicht "lebendig", die handlung etwas vorhersehbar, das verhalten der protagonisten hölzern. 

zum inhalt: cate arbeitet in einer bar und teilt sich mit dem "star" der bar, dem transsexuellen marty, eine wohnung. eines tages verschwindet marty in aller eile und hinterlässt cate ein riesiges bullmastiff-baby, den verfressenen "biest". gleichzeitig erscheint eine von bostons charity-queens auf der matte, die offenbar noch ein oder mehrere hühnchen mit marty zu rupfen hat. dieser ist nicht erreichbar und in cate wächst das gefühl, dass marty in illegale machenschaften verwickelt ist. 
außer dem hund stehen der superattraktive kellen zu cates schutz bereit. bei seinem übermaß an sex-appeal, welch wunder!!, schmilzt cate dahin und, welch größeres wunder!!, stellt sie fest, dass kellens berufliches interesse ebenfalls mit martys machenschaften verbunden ist. 
ihre freundinnen, ihr hartnäckiger verehrer pugg und ihre familie sehen die verbindung mit kellen erst mal kritisch, werden aber alle eines besseren belehrt. 
kellen rettet die situation, cates leben und überhaupt... *augenroll*

nö, das war mir einfach ein kleines bisschen zu seicht.

kann ja aber mal passieren - da war wohl die co-autorin nicht so begabt. :)







Montag, 28. Januar 2013

erholsamer schlaf...

... ist anders. heute nacht wurde ich wach, weil ich unter atemnot litt und von einer knurrenden dänischen dogge (das sind doch diese schwarz-weißen riesen...??!!) geträumt habe. wie ich nach kurzem gedankensortieren feststellte, habe ich mich selbst durch exzessives schnarchen geweckt.

als ich meinem sohn dies vorhin erzählte, hatte er nur ein lachen übrig. ich hätte geschnarcht wie ein bierkutscher... 

ich glaube, ich werde alt. uralt. schnarchalt. 

*seufz*

(die dogge war aber dann doch nett. sie hat mich nicht gefressen.) 

Samstag, 26. Januar 2013

simon beckett - verwesung...

der vierte band aus der reihe um dr. david hunter. und wie die anderen drei bücher auch, habe ich es innerhalb von drei tagen ausgelesen. war auch nicht schwer, denn es ist mal wieder total spannend.

david hunter wird mit seiner vergangenheit konfrontiert. man erfährt die näheren umstände des todes seiner frau und seiner tochter. damals war hunter involviert in die todesfälle, die man jerome monk zur last gelegt hatte, einem serientäter, der mutmaßlich mehrere junge frauen auf grauenvolle weise erschlagen und vergewaltigt haben soll. die leichen zweier davon wurden nicht gefunden und hunter gehörte zum ermittlungsteam. die suche wurde abgebrochen und hunter hoffte acht jahre lang, nicht mehr  davon zu hören.

bis plötzlich jerome monk flieht. hunter wird kontaktiert von einem ehemaligen ermittlungsbeamten und einer ehemaligen polizeipsychologin. beide haben angst, teilweise allerdings bleiben die genauen umstände, die zu der besorgnis der beiden geführt hat, im dunkeln. bis monk bei den wahrscheinlichen grabstellen angetroffen wird und einzelne beteiligte aufsucht...

mich hat die story ziemlich mitgerissen und ich war nicht in der lage, das buch wegzulegen, ohne es zu ende zu lesen. wie immer gibt es zusätzlich viele aufschlussreiche hintergrundinformationen aus dem bereich der forensischen anthropologie. allerdings nicht in dem maße, wie ich das bei den büchern von kathy reichs beispielsweise genossen habe. nicht, dass dieser vermeintliche mangel zu lasten der story geht, aber an manchen stellen wären mehr ausführungen eben auch "mehr" gewesen. :)

alles in allem empfehlenswert, jedoch nicht für leute, die vorher noch nichts von simon beckett gelesen haben.




Sonntag, 20. Januar 2013

bettina belitz - scherbenmond...


ich mach's kurz: es war pures durchhalten, dass ich das buch fertig gelesen habe. war der erste band noch irgendwie aufgrund des originellen hintergrundes (nachtmahre und cambions als protagonisten) neu und interessant, war ich jetzt zeitweise nur noch völlig genervt.

die hauptfigur elisabeth fand ich mittlerweile grauenhaft nölig und schrecklich pubertär. ich habe teilweise starke verhaltensparallelen zu meinen kindern im vorschulalter entdeckt und das wurde bis zum ende des buches nicht wirklich besser. ständig ist die frau zornig und aufmüpfig, kann sich nicht unterordnen, denkt nicht nach und handelt völlig egoistisch. auch, wenn das auf den letzten seiten als scheinbar gewolltes, herausprovoziertes verhalten durch "ihren" nachtmahr erklärt wird - es bleibt nervtötend.

zum inhalt:

nachdem am ende des letzten bandes colin, der cambion, sich verabschiedet hat und gegangen ist, damit seine erschafferin tessa aus dem westerwald abzieht, geht es elisabeth schlecht. nicht zuletzt auch deswegen, weil ihr vater, ein halbblut, ebenfalls verschwunden ist. sie sucht ihren bruder in hamburg auf, um in seiner wohnung den schlüssel zum safe ihres vaters zu finden. was ihr auch gelingt. ihr vater hinterlässt in einem brief die bitte, ihren bruder wieder nach hause zu holen und seine nachfolge im kampf gegen die nachtmahre anzutreten. beiden aufgaben stellt sie sich.

ihr bruder weist deutliche spuren des "befalls" durch einen nachtmahr auf. diesen gilt es zu finden und ihn zu töten. bei dieser aufgabe hilft ihr dann wieder colin, der sich auf eine kleine sandbank mitten in der nordsee zurückgezogen hat, um tessa damit abzuschütteln.

es erscheinen neue figuren und die bisher vorhandenen personen lernt man als leser besser kennen. tillmann, den wir schon aus dem ersten band kennen, erhält eine wichtigere rolle in der geschichte.

letztlich begeben sich alle beteiligten in einen gefährlichen, todesmutigen kampf...


eine weitere fortsetzung der reihe spare ich mir.

und ja, ich weiß, siri hat mich schon davor gewarnt und mir bessere lektüre empfohlen. aber offenbar bin ich manchmal genau so stur und unbelehrbar wie die hauptakteurin von "scherbenmond". :)

Samstag, 19. Januar 2013

gewonnen!!...

... hat meine tochter den wettbewerb "wer hat die peinlichste mutter??".
und zwar mit ihrer aussage:

meine mutter strickt socken im bus.

besonders peinlich an der sache scheint zu sein, dass ich von einem ihrer freunde dabei schon gesehen wurde. und das, obwohl der mich nicht kennt. die frage, ob ihre mutter klein und rothaarig sei, musste sie mit einem eindeutigen JA beantworten.

na, wenn's nix schlimmeres ist...

ich finde ja andere dinge peinlicher. beispielsweise, dass mich eben diese meine frucht meines leibes  morgens nicht kennt im bus. und das, egal, ob ich stricke, lese, oder mich völlig unauffällig verhalte. 

*soifz*

Freitag, 11. Januar 2013

sollte es mir zu denken geben...

... dass mein zweitgeborener auf die aussage, er müsse dem nachbarsjungen nicht umsonst in der vorbereitung auf dessen mathematikarbeit behilflich sein, versonnen sagte: "vielleicht laden die mich ja zu einem richtig guten abendessen ein??"

Donnerstag, 10. Januar 2013

socken für caro...

nachdem mein liebreizendes ersatztöchterchen carolin gefallen an meinen selbstgestrickten gefunden  hat, kommt sie nun in den genuss eines eigenen paars...


das garn ist von on-line. das material: 41% schurwolle superwash, 39% baumwolle, 13% polyamid und 7% polyester (elité). es hat sich wirklich ausgesprochen gut verstrickt und ergibt ein sauberes maschenbild. mit den satiné (bloodwood)-nadeln, die mir stöpsel vorletztes jahr zum geburtstag geschenkt hat, stricke ich wirklich am allerliebsten. 

das nächste projekt soll ein loop werden. ich halt euch auf dem laufenden... :)


Donnerstag, 3. Januar 2013

heute auf dem heimweg in der linie 76...

ich stricke an der zweiten girlie-anklet (jaaaa, ich weiß, aber das sind nun mal meine lieblingssocken...) für die tochter meiner freundin. der umschlag ist fertig, ich stricke am schaft. der bus wartet noch ein paar minuten am berliner platz. in der sitzreihe hinter mir nimmt eine ältere dame platz...

dame: "stricken sie??"
ich: "ja."
dame: "was wird das??"
ich: "das sind umschlagsocken. sehen sie??" (ich halte ihr die bereits fertige socke hin zur inspektion)
dame: "aaach, was es alles gibt heutzutage..."
ich: "naja, socken stricken ist eigentlich eine kunst, die es nicht erst seit gestern gibt..."
dame: "aber so schöne muster hatten wir früher nicht. und so nette wolle... die ist aber dünn. ist das  spezielle wolle oder stopfgarn??"
ich: "das ist sockenwolle..." 
dame: "was es alles gibt. früher gab's das nicht."
ich: "sockenwolle?????"
dame: "doch, aber die war braun, schwarz oder grau."
ich: "da bin ich ja froh, dass sich das geändert hat"
dame: "stricken sie schon lange??"
ich: "an den socken?? nein. das geht ja schnell."
dame: "nein, ich meine überhaupt."
ich: "ich hab in der schule stricken gelernt, aber immer mal wieder lange zeiten gehabt, in denen ich gar nicht gestrickt habe." 
dame: "ich stricke für meine enkel manchmal. stricken sie auch für ihre enkel??" 
ich: "ich hab noch keine enkel. ich strick für mich und ab und zu für meine tochter oder freundinnen von mir oder ihr."
dame: "da haben sie ja viel zu tun, wenn sie soviel stricken müssen."
ich: "ich muss ja nicht, ich mach das gern."
dame: "und warum stricken sie im bus??"
ich: "das ist doch eine nette überbrückung. ich lese im bus oder ich stricke. je nachdem..."
dame: "aach, lesen tun sie auch??"
ich: "ja, lesen kann ich auch." (ich muss lachen, aber ihr leuchtet es nicht ein, was mich lachen lässt)
dame: "ich lese nicht. und stricken tu ich auch nicht. ich seh ja nix mehr."
ich: "und mit brille geht auch nix??"
dame: "doch, aber das ist so anstrengend..."
ich: "was ist anstrengend?? dann stimmt doch was mit der brille nicht, wenn sie das anstrengt."
dame: "ach, es gibt ja nichts gescheites mehr zum lesen heutzutage."
ich: "was lesen sie denn normalerweise gerne??"
dame: "ich hab früher viel gelesen. bücher. richtige bücher. keine hefte."
ich: "ja, was denn für bücher?? welches genre??"
dame: "ach, alles. aber jetzt gibt's nix mehr. meine enkelin hat mir ein buch gegeben, das hat mir nicht gefallen."
ich: "was denn??"
dame: "ich weiß nicht mehr genau. das war ein englisches buch. aber geschrieben war es deutsch."
ich: "ein englischer titel?? um was ging es denn??"
dame: "das kann ich ihnen gar nicht sagen. es war nicht schön. ich hab es dann hingelegt. aber ich glaube, es hieß irgendwas mit "schatten". 
ich: "schatten??"
dame: "ja, was heißt denn schatten auf englisch??"
ich: "shadow..."
dame: "ja, so ähnlich "schädof irgendwas... aber jetzt muss ich aussteigen."

es muss "shades of grey" gewesen sein. :D 

lol... da schenkt eine enkelin ihrer omma "shades of grey". ich hab noch 3 stationen später gelacht. 

Dienstag, 1. Januar 2013

ein frohes neues....

... euch allen!!

ich für meinen teil werde 2013 schön, reich, schlank, grenzenlos verliebt und unfassbar erfolgreich werden.

und falls nicht, dann klappt es sicher 2014. oder 2015. dann 2016 spätestens... irgendwann auf jeden fall...

ansonsten bin ich völlig vorsatzfrei und zweifellos. wie immer an silvester.